Privates Omnibusgewerbe

Lohntarifrunde 2014

Lohntarifrunde 2014

In einer 2. Urabstimmung waren die ver.di-Mitglieder aufgefordert, dem Tarifergebnis zuzustimmen. Am 19. September 2014 hat sich die Mehrheit der Mitglieder für das ausgehandelte Tarifergebnis ausgesprochen.

In der vierten Tarifverhandlungsrunde am 10. September 2014 konnte ein Tarifergebnis erzielt werden, welches sich sehen lassen kann!
Lohnerhöhungen ab 01.04.2014 um 2 %, ab 01.03.2015 um 2 % und ab 01.01.2016 um weitere 1,9 % sowie Verbesserungen im Manteltarifbereich

In der Zeit vom 24. bis 30. Juli 2014 hatte ver.di zu weiteren Warnstreiks und gleichzeitig seine Mitglieder zur 1. Urabstimmung aufgerufen!
Das Ergebnis der 1. Urabstimmung: 98, 75 % sagen JA zum Arbeitskampf!

Das ist ein sensationell gutes Ergebnis. Das zeigt die Geschlossenheit der Mitglieder und der Beschäftigten, die sich an den Warnstreikaktionen beteiligt haben. Das zeit die Entschlossenheit, für eigene Interessen einzustehen.
Deswegen wird es nach den Sommerferien mit massiveren Arbeitskampfmaßnahmen losgehen!

Am 18. Juli 2014 fand die dritte Verhandlungsrunde mit dem Arbeitgeberverband WBO statt. Hier sollte das Ergebnis aus einem Sondierungsgespräch vom 11. Juli 2014 auf beiden Seiten beraten und beschlossen werden. Die Arbeitgeberseite lehnte jedoch mehrheitlich das Sondierungsergebnis ab. Damit ließen sie die Tarifverhandlungen platzen.

Anfang Juli 2014 hatte ver.di zu einem ersten Warnstreiktag für das private Omnibusgewerbe in Baden-Württemberg aufgerufen! Die Beteiligung der Beschäftigten in den fast 20 Betrieben war ein großer Erfolg!

Nachdem ver.di Anfang Juni 2014 einen letzten Einigungsversuch in der Lohntarifrunde für das private Omnibusgewerbe in Baden-Württemberg gestartet hatte, verschärfte der Arbeitgeberverband WBO nun den Konflikt weiter.

Eine Einigung in der Lohnrunde ohne Einbeziehung des Manteltarifvertrages schließen sie in ihrer Antwort an ver.di kategorisch ab. Anstatt endlich ein Angebot vorzulegen, hat der Arbeitgeberverband WBO nun massive Gegenforderungen aufgestellt.

Deshalb hat die Große Tarifkommission von ver.di am 30. Juni 2014 das Scheitern der Verhandlungen erklärt und entsprechende Arbeitskampfmaßnahmen beschlosssen.

Die zweite Lohntarifverhandlung für das private Omnibusgewerbe in Baden-Württemberg fand am 21. Mai 2014 statt. Die Arbeitgeber weigern sich immer noch, ein Verhandlungsangebot für die diesjährige Lohntarifverhandlung vorzulegen. Sie bestehen darauf, dass mit dem Lohntarifvertrag gleichzeitig der Manteltarifvertrag verhandelt wird. Desweiteren machen sie die klare Aussage, ein Ergebnis deutlich unter dem Abschluss des öffentlichen Dienstes zu erreichen.

In einer weiteren Sitzung am 24. März 2014 hat die ver.di-Tarifkommission beraten und die folgenden Forderungen beschlosen:
1 Euro pro Stunde mehr und 70 Euro als Nahverkehrszulage

Bereits im Januar 2014 hat die ver.di-Tarifkommission für das private Omnibusgewerbe in Baden-Württemberg beschlossen, den Lohntarifvertrag zum 31. März 2014 zu kündigen.