Kommunaler Nahverkehr

Rhein-Neckar-Verkehr

Rhein-Neckar-Verkehr

Es ist geschafft! Die Redaktionsverhandlungen für eine konkrete Ausgestaltung des Demografie-Modelles für die Beschäftigten der Rhein-Neckar-Verkehr GmbH sind am 9. Februar 2016 erfolgreich beendet worden!

In den nächsten Wochen werden die Vertrauensleute entsprechend geschult und alle interessierten Beschäftigten beraten!

Bei den Tarifverhandlungen über ein Demografie-Modell für die Rhein-Neckar-Verkehr GmbH konnte am 17. November 2015 eine Einigung erzielt werden!

Ergebnis 1: Freistellungen
Freistellungen ab dem 55. Lebensjahr starten anteilig ab 01.10.2016 beginnend mit 6,5 freien Tagen
Die Teilnahme am Modell ist freiwillig.

Ergebnis 2: Arbeitgeberfinanzierte Zeitwertkonten
Ab 01.01.2018 zahlt der Arbeitgeber für alle Beschäftigten 0,4 % seiner Personalkosten in ein Zeitwertkonto ein. Hiermit können zusätzliche freie Tage finanziert werden.

Ergebnis 3: ver.di-Vertrauensleute
ver.di-Vertrauensleute erhalten für ver.di-Fachtagungen Freistellungen unter Fortbezahlung der Bezüge

Hiermit ist ein Kompromiss gelungen, der ein wichtiger Schritt für altersgerechtes Arbeiten darstellt!

Im Juli 2015 wurde nach den Schlichtungsverhandlungen vereinbart, dass bis Ende November 2015 ein konkretes Demografie-Modell gemeinsam mit den Schlichtern ausgestaltet und genau berechnet wird. Es soll spätestens am 01.10.2016 in Kraft treten.

Die Tarifverhandlungen für die Rhein-Neckar-Verkehr GmbH zum Abschluss eines Tarifvertrages Demografie konnten am 8. Juli 2015 erfolgreich abgeschlossen werden!

Folgendes Ergebnis konnte im Rahmen der Schlichtungsverhandlungen zum Thema "altersgerechtes Arbeiten" erreicht werden:
Der Arbeitgeber zahlt ab 01.01.2016 2 %, ab 01.01.2017 0,4 % und ab 01.01.2018 0,4 % der Gesamtpersonalkosten. Damit könnte unser Demografiemodell finanziert werden: mit 55 Jahren 6,5 Tage zusätzlich frei mit einer jährlichen Steigerung bis zu über 50 Tagen ab dem 64. Lebensjahr.

Die Schlichtungsverhandlungen wurden am 13./14. Juni 2015 begonnen und am 4. Juli 2015 fortgesetzt.

Nach vier Treffen und Verhandlungen zwischen der Arbeitgeberseite und den Mitgliedern der betrieblichen Tarifkommission sind die Verhandlungen gescheitert!

In der Tarifverhandlung am 19. Februar 2015 hat die ver.di-Tarifkommission erneut ihre Forderungen auf altersgerechtes Arbeiten und Langzeitkonten unterstrichen. Es wird eine Regelung angestrebt, sowohl für die rentennäheren Jahrgänge als auch für die jüngeren Kolleginnen und Kollegen und es wird eine Finanzierungsbeteiligung seitens des Arbeitsgebers RNV erwartet. Die RNV hat das von ver.di vorgestellte Modell mit der Begründung der nicht Finanzierbarkeit zurückgewiesen.

Bereits im Mai 2014 hat sich die ver.di-Tarifkommission mit der Arbeitgeberseite getroffen, um ausschließlich das Thema betriebliche Altersversorgung und gleitender Übergang in den Ruhestand zu diskutieren und um Ideen und erste Überlegungen vorzustellen.