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Rhein-Neckar-Verkehr

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Die Tarifverhandlungen über die Einführung von Zeitwertkonten wurden am 14. Dezember 2017 erfolgreich beendet!

Jetzt kann Weihnachten kommen! An zwei aufeinanderfolgenden Verhandlungstagen ist es gelungen, uns mit der Arbeitgeberseite auf Eckpunkte und auf viele Details bei den Zeitwertkonten zu einigen. Die Regelungen sollen im Laufe des Jahres 2018 umgesetzt werden.

Die Tarifverhandlungen zur Einführung von Zeitwertkonten wurden am 17. November 2017 fortgesetzt. Bereits seit Januar 2017 wird mit der Arbeitgeberseite verhandelt. Nach dem endlich erreicht wurde, dass ausschließlich über die Zeitwertkonten verhandelt wird, kam man an diesem Freitag ein kleines Stück voran.

Am 17. und 20. Oktober wurden die Tarifverhandlungen über die Einführung von Zeitwertkosten am 17. und 20. Oktober 2017 fortgesetzt. Dabei sind wir einen großen Schritt weitergekommen. Eine Verknüpfung der Verhandlungen über Zeitwertkonten mit einer von ihm gewünschten Lösung über andere Konten (z.B. Altkonto, Arbeitszeitkonto) kommt für uns nicht in Frage. Das hat der Arbeitgeber nach zwei Verhandlungsrunden eingesehen. Er hat endlich erklärt, dass er für echte Verhandlungen zur Verfügung stünde. Nach einer sehr langen Durststrecke ist die Tarifkommission jetzt überzeugt, endlich attraktive Zeitwertkonten zu erabeiten. 

Die Tarifverhandlungen über die Einführung von Zeitwertkonten wurden am 30. August 2017 wieder aufgenommen!
Hier wurde mit dem Arbeitgeber erstmals über die Ausgestaltung von Zeitwertkonten gesprochen. Wir haben dem Arbeitgber erneut mitgeteilt, wie Zeitwertkonten nach unseren Vorstellungen gestaltet sein müssen. Wir wollen eine Lösung, von der alle profitieren. Der Arbeitgeber hat heute ein diskutables Angebot unterbreitet. Dieses Angebot wurde jedoch mit einer zwingenden  Maßnahme verknüpft: Er möchte bestehende (auch tariflich festgeschriebene) Arbeitszeitkonten auflösen. Wir sind offen für attraktive Angebote, bei denen die Beschäftigten nichts verlieren. Wir haben vereinbart, über die genaue Ausgestaltung der Zeitwertkosten im Oktober 2017 zu verhandeln.

Am 2. Mai 2017 hat die ver.di-Tarifkommission die Verhandlungen mit dem Arbeitgeber über die Einführung von Zeitwertkosten für die Beschäftigten der RNV vorläufig für gescheitert erklärt.
Die Zeitwertkonten sind auf unbedingtem Wunsch des Arbeitgebers Teil des Schlichtungspruchs aus den Tarifverhandlungen im Juli 2015. Sie sollen mit einem Volumen von 0,4 % der Gesamtpersonalkosten (entspricht ca. 440.000 €) frühestens zum 1. Januar 2018 eingeführt werden. Dieses Volumen ist so gering, dass damit kaum ein attraktives Angebot erarbeitet werden kann.

In der zweiten Tarifverhandlung am 22. Februar 2017 zu den Zeitwertkonten für die Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (RNV) hat der Arbeitgeber seine Vorstellungen auf den Tisch gelegt!
Dieses Papier ist für uns keine Verhandlungsgrundlage, sondern eine Provokation. Wenn die RNV eine attraktive Ausgestaltung von Zeitwertkonten (ZWK) wirklich will, müssen die Arbeitgeber ihre Position nochmals gründlich überdenken. Derzeit sind die Positionen noch sehr weit von einander entfernt.

Bereits am 30. Januar 2017 fand die erste Tarifverhandlung zu den Zeitwertkonten statt. Wir hatten erwartet, dass der Arbeitgeber ein Konzept zur Einführung dieser Zeitwertkonten hat. Stattdessen machte die Arbeitgeberseite keinerlei konkrete Aussagen zu Einführung und Ausgestaltung. Klar war nur: Es werden Kosten für die zwingend notwendige Insolvenzsicherung der ZWK entstehen.

Hintergrundinformation:
2015 gab es eine Schlichtungsvereinbarung zum Entgelttarifvertrag. Ver.di hat dabei den Demografie-Tarifvertrag durchgesetzt. Auf unbedingten Wunsch des Arbeitgebers wurde im Gegenzug die Einführung von Zeitwertkonten (ZWK) ab dem 1. Januar 2018 vereinbart. Diese ZWK sollen einen Mindestumfang von 0,4 % der jährlichen Gesamtpersonalkosten haben.