Kommunaler Nahverkehr

Entgeltrunde Nahverkehr 2018

Entgeltrunde Nahverkehr 2018

Am 17. April 2018 konnte in der dritten Verhandlungsrunde eine Tarifeinigung mit den kommunalen Arbeitgebern erreicht werden!

Die Beschäftigten im TV-N erhalten eine Entgelterhöhung in drei Schritten mit einem Mindestbetrag von insgesamt 180 Euro.

Tarifergebnis im Einzelnen:

  • 3,19 %, mindestens 76,50 Euro ab dem 1. März 2018 rückwirkend
  • 3,09 %, mindestens 76,50 Euro ab 1. April 2019
  • 1,06 %, mindestens 27 Euro ab 1. März 2020
  • Zusätzlich erhalten die Beschäftigten in den Entgeltgruppen 1 bis 7, der EG 5 a im TV-N NW und der EG F im TV-N BW 250 Euro Einmalzahlung in 2018
  • Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit von 30 Monaten bis zum 31. August 2020
  • Die Auszubildenden erhalten
    - 50 Euro ab 1. März 2018
    - 50 Euro ab 1. März 2019
  • Die Übernahmeregelung für die Auszubildenden wird bis 31. Oktober 2020 fortgefürt
  • Für dual Studierende werden nach Abschluss der Tarifrunde 2018 Verhandlungen in Anlehnung an die Richtlinie des Bundes für dual Studierende aufgenommen
  • Die Regelungen zur Altersteilzeit werden bis zum 31. August 2020 verlängert 

 

12./13. März 2018
Am 12./13. März 2018 fand in Potsdam die zweite Verhandlungsrunde für den öffentlichen Dienst beim Bund und den kommunalen Arbeitgebern statt. Die ver.di Forderung nach 6 Prozent mehr Geld, mindestens aber 200 Euro, stieß auf den entschiedenen Widerstand der Arbeitgeber.
Die Arbeitgeber haben wiederum kein Angebot vorgelegt.
Jetzt ist die Antwort der Beschäftigten: WARNSTREIKS!

 

26. Februar 2018
Im ersten Verhandlungstermin der Tarif- und Besoldungsrunde 2018 am 26. Februar 2018 in Potsdam haben die öffentlichen Arbeitgeber des Bundes und der Kommunen kein Angebot vorgelegt. Die ver.di Forderungen für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst seien nicht bezahlbar. Ein Mindestbeitrag setze falsche Prioritäten, zur Fachkräftegewinnung müsse oben mehr gezahlt werden. Außerdem herrsche bei den Kommunen ein Investitionsrückstand von 126 Mrd. Euro.  

 

8. Februar 2018
Die ver.di-Bundestarifkommission für den öffentlichen Dienst hat in ihrer Sitzung am 8. Februar 2018 die Forderungen für die Tarif- und Besoldungsrunde 2018 mit dem Bund und der VKA beschlossen.

Die Forderungen im Einzelnen:

  • Erhöhung der Tabellenentgelte um 6,0 Prozent, mindestens um 200 Euro monatlich
  • Erhöhung der Entgelt für die Auszubildenden und PraktikantInnen um 100 Euro monatlich
  • Laufzeit 12 Monate
  • Die Ausbildungsbedingungen der bisher nicht tariflich geregelten Ausbildungs- und Praktikantenverhältnisse sollen in Anlehnung an TVAöD bzw. TVPöD tarifiert werden
  • Wiederinkraftsetzung der Regelungen zur Übernahme der Auszubildenden nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung
  • Erwartungen richten sich ferner auf Verhandlungen über ein kostenloses Nahverkehrsticket

Oktober 2017
In der Sitzung am 17./18. Oktober 2017 hat die ver.di-Bundestarifkommission für den öffentlichen Dienst die Kündigung der Entgelttabellen zum TVöD, zum TV-V und zu den Tarifverträgen für Auszubildende und für Praktikantinnen und Praktikanten zum 28. Februar 2018 beschlossen.

Die kommunalen Nahverkehrsbetriebe Baden-Württemberg sind mit ihrem Bezirkstarifvertrag Nahverkehr (BzTV-N BW) an die Entgeltrunde TVöD gekoppelt. Mit der Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (RNV), die einen Haustarifvertrag hat, wurde in der letzten Entgeltrunde 2016 vereinbart, dass sie sich künftig (bis 2021) wiederum an die Entgeltrunde des TV-N anhängt.